Perfekt unperfektes Weihnachten und Last-Minute-Geschenke, die nicht viel kosten

Endlich. Heute konnte ich nach vielen anstrengenden, aufregenden Wochen umschalten auf Weihnachtsmodus. Das heißt: zuhause sein, Familie genießen, Plätzchen backen, Kerzen anzünden.

Heute Abend zum Flughafen fahren und das große Kind abholen. Morgen ausschlafen und den Tag vor Heiligabend mit einem schönen Frühstück beginnen. Und obwohl Weihnachten dieses Jahr anders sein wird als all die Jahre zuvor, freue ich mich auf etwas Neues.

Wir werden Heiligabend meine Eltern besuchen, nicht umgekehrt. Das geschenkte Kind und der dazugeschenkte Freund waren schon zum 4. Advent bei uns und werden nun das erste Mal ein Weihnachten zu zweit genießen. Dafür kommen das zweite geschenkte Kind und die dazugeschenkte Freundin und wir werden ein Multikultiweihnachten mit einer brasilianischen Freundin und deren amerikanischem Mann feiern. Das große und das kleine Kind werden diesmal die ganze Zeit zuhause sein und nicht herumreisen, um ihren Vater und die dazugehörigen Großeltern zu besuchen. Es wird fein. Und wenn ich mir die Fotos so anschaue, stelle ich fest, dass ich nebenbei doch auch wieder den einen oder anderen Moment der Vorweihnachtszeit genutzt habe, um ein paar Basteleien und sogar eine Blitzbackaktion auf die Reihe zu bekommen. Kekse light, ohne Deko, perfekt unperfekt. Alle schon gegessen. Gefühlt hat die Adventszeit nämlich dieses Jahr noch weniger stattgefunden als in den vergangenen Jahren.

Manchmal gelingt mir das Frohsein, das Dankbarsein ganz mühelos. Auch wenn alles anders kommt als gedacht. Jetzt zum Beispiel. Weil ich durch Sorge um meine Liebsten in den letzten Wochen, die von Krankheit und Ungewissheit und Anspannung gezeichnet waren, so ausgepowert bin, dass schon der kleinste selbstgebastelte Papierstern meine Augen zum Leuchten bringt und ich keine großen Geschenke, keine Weihnachtstorten und Gänsebraten brauche und erst recht nicht das Gefühl, dass alles perfekt ist. Ich bin zufrieden mit dem Unperfekten, weil es genug ist. Habt ein friedliches, entspanntes und genussvolles Weihnachtsfest! Und erkennt die kleinen Momente des Glücks!

Die DIY-Basteleien sind, glaube ich selbsterklärend durch die Fotos – da braucht ihr keine Anleitung, oder? Also, falls ihr noch ein Last-Minute- oder ein Wir-schenken-uns-nichts-Geschenk braucht: Ran an die Restbestände von Papier, Geschenkband, Marmeladengläsern, Washitape und Holzperlen. Eine Nähmaschine, ein Motivlocher und doppelseitiges Klebeband sind nützliche Helfer. Und ein Lieblingsmann mit einer Säge und einem kleinen Holzvorrat im Keller kann auch nicht schaden für Sterne, Elche und Co.

Und für die Zeit danach habe ich HIER noch eine Inspiration von Denise, alias Fräulein Ordnung. Eine gute Idee, finde ich, die uns leicht und frei ins neue Jahr starten lässt. Wie haltet ihr es? Kaufrausch oder Konsumfasten? Weihnachten minimalistisch oder das volle Programm? Wie immer oder ganz anders? Ich freue mich über deinen Kommentar.

Entspannte Grüße,

Bettina

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